Produktneuheiten

 
 
 
 

Neue Musterbauordnung (MBO) 

In Anlehnung an die geltende Musterbauordnung wurden jetzt die Formulierungen zu Brandwänden in den aktuellen Fassungen vieler Landesbauordnungen angepasst. Die aktuellen Fassungen der LBO, die sich an der geltenden Musterbauordnung (MBO) anlehnt, spezifiziert im Paragraph 30 die Anforderungen an Brandwände. Für Dämmstoffe der Außenwandbekleidung von Raumabschlusswänden sind ab sofort nichtbrennbare Lösungen gefordert, um das Risiko eines Brandüberschlags zu reduzieren. Eine Ausnahme für den Gebäudesockel sieht die neue Fassung nicht vor. Als mineralische und brandsichere Alternative zur klassischen Sockelausbildung mit herkömmlichen Dämmstoffen eignen sich hier besonders Systeme auf Basis von Schaumglas. Das hochwertige Material ist nichtbrennbar, dampf- und diffusionsdicht und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Schaumglas wird damit sowohl den aktuellen Anforderungen an den Brandschutz gerecht und bietet gleichzeitig effizienten Feuchteschutz.

 

Brandwand: Änderung im Paragraph 30 

In Anlehnung an die Musterbauordnung wurde in der aktuellen Fassung der BauO NRW zudem der Paragraph 30 geändert. Dieser befasst sich mit den Anforderungen von Brandwänden. Darunter fallen Gebäudeabschlusswände als raumabschließende Bauteile zum Abschluss von Gebäuden sowie innere Brandwände, die zur Unterteilung von Gebäuden in Brandabschnitte dienen. Brandwände haben die Aufgabe, die Brandausbreitung von einem Gebäude oder Brandabschnitt auf das andere zu verhindern. Im Gegensatz zur alten Fassung aus dem Jahr 2000 wird jetzt ausdrücklich die Anforderung „nichtbrennbar“ für Dämmstoffe der Außenwandbekleidung erwähnt. In Paragraph 30 Absatz 7 heißt es dazu: „Außenwandbekleidungen von Gebäudeabschlusswänden müssen einschließlich der Dämmstoffe und Unterkonstruktionen nichtbrennbar sein“. Dieser Zusatz lehnt sich an Änderungen in der Musterbauordnung an, die mit dem Beschluss der Bauministerkonferenz vom 21.09.2012 einhergehen und nun in die Landesbauordnung adaptiert wurde. Neben NRW haben bereits weitere Bundesländer wie Schleswig-HolsteinBremenBerlinHessen und Hamburg die Regelung übernommen.

 

Vorbeugender Brandschutz mit Schaumglas 

Eine mineralische und nichtbrennbare Alternative zu Polystyrol im Bereich des Gebäudesockels stellt FOAMGLAS® dar. Letzteres zeichnet sich durch eine hermetisch geschlossene Zellstruktur aus und bietet eine hohe Wärmedämmleistung. Schaumglas ist zugleich hochdruckfest sowie wasser- und dampfdiffusionsdicht und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Der Baustoff ist nach EN 13501-1 als nichtbrennbar A1 klassifiziert. Im Brandfall übernimmt Schaumglas eine Schutzwirkung gegenüber der tragenden Konstruktion. Der Baustoff ist gasdicht und verhindert damit den Durchtritt heißer Brandgase oder deren Weiterleitung im Dämmstoff. Gleichzeitig entwickelt Schaumglas im Brandfall keine toxischen Gase oder Rauch. Damit wird Schaumglas sowohl den Anforderungen des Feuchte- als auch des vorbeugenden Brandschutzes im Sockelbereich vollumfänglich gerecht. Eine mineralische, nichtbrennbare Gesamtlösung für den Gebäudesockel bieten unter anderem Deutsche FOAMGLAS® GmbH und Saint-Gobain Weber GmbH an. Das System kombiniert den Dämmstoff FOAMGLAS® W+F mit einem speziellen Armierungssystem von Weber. In Verbindung mit dem mineralischen Fassadendämmsystem weber.therm A 100, bestehend aus Mineralwolle-Dämmplatten und mineralischen Edelputzen, lässt sich das gesamte Gebäude vom Sockel bis zum Dach brandsicher ausführen. Im Hinblick auf den Brandschutz werden die Anforderungen an die Verwendung der Materialien zur Ausbildung von Brandwänden in der aktuellen Fassung der BauO NRW nun noch transparenter definiert. Dies stellt die fachgerechte Ausführung sicher und minimiert das Risiko für einen gefährlichen Brandüberschlag. Zugleich gibt der Zusatz in Paragraph 30 Architekten und Planern in Nordrhein-Westfalen noch mehr Planungssicherheit.

 
 
 
 

 
 
 

News von der BAU 2017

FOAMGLAS® Neuentwicklungen:

  • FOAMGLAS® T3+
  • FOAMGLAS® Sockeldämmung
  • FOAMGLAS® Wärmedämmverbundsystem
  • FOAMGLAS® Innendämmung

     
     
     
 
 
 
 

 
 

Weltneuheit FOAMGLAS® T3+

THE NEXT GENERATION 
KONSTANT DÄMMEN. DAUERHAFT SCHÜTZEN.

 

FOAMGLAS® T3+ ist das erste Schaumglas mit einem Lamdawert von λD 0,036 W / (m·K).

FOAMGLAS® T3+ ist ein neues Material, das sich durch eine neuartige molekulare Verdichtung mit homogener Zellstruktur auszeichnet. So kann eine noch nie dagewesene Wärmeleitfähigkeit erreicht werden.

Alle ausgezeichnete Vorteile von FOAMGLAS® wurden beibehalten:
FOAMGLAS® ist druckfest und maßbeständig, nichtbrennbar und widerstandsfähig gegen Wasser, Chemikalien, Schädlinge und radioaktive Strahlung aus dem Erdreich. Der Dämmstoff besteht zu 60 % aus Recyclingglas, ist frei von umweltschädigenden Flammschutzmitteln und somit kein Sondermüll.

 
 
 
 
 

 
 

FOAMGLAS® Sockeldämmung

Nachhaltiger Schutz gegen Feuchte

 

Häufige Ursachen für Schäden am Gebäudesockel ist der Feuchtetransport. Neben Feuchtigkeit, Spritzwasser und Salzausblühungen kann der Sockel aber auch durch biologische Schädlinge angegriffen werden. Dazu gehören z.B. Nager, Ameisen und Insekten, aber auch die Durchwurzelung.

FOAMGLAS® ist druckfest, wasserdicht, nichtbrennbar, formstabil und schädlingssicher.
Das FOAMGLAS® Sockeldämmsystem steht für eine großartige und langlebige Dämmleistung mit einem dauerhaften Schutz der Bausubstanz.

FOAMGLAS® T3+ liefert das sichere, wasserdichte Dämmsystem für alle Sockelarten, sowohl mit geringer Geländeeinbindung (nicht unterkellerte Gebäude/ Flachgründungen) als auch mit durchgehender Geländeeinbindung (unterkellerte Gebäude mit Perimeterdämmung). 

Knauf Sockel-SM PRO ist ein sehr widerstandsfähiges, haltbares und optisch attraktives Putzsystem für den Sockelbereich.

Die beiden Produkte ergänzen sich perfekt.

 
 
 
 

 
 

FOAMGLAS® Wärmedämmverbundsystem

Nichtbrennbares Fassadensystem mit FOAMGLAS® Platten

 

Das WDVS besteht aus FOAMGLAS® Dämmplatten sowie den Komponenten PC® F-Anker, PC® 164, Bekaert Armanet® (D) Distanet, Befestiger, TOX A-Isol und Schraubdübeln und div. mineralischen hochwertigen Oberputzen aus dem Hause SG-Weber.

Der Wärmedämmstoff FOAMGLAS® ist mit einem mehrschichtigen Putzsystem versehen (Aufbringung vor Ort), wobei eine der Schichten die Armierung enthält. Der Putz wird ohne Luftspalten oder trennende Schichten direkt auf die Dämmplatten aufgebracht.

FOAMGLAS® ist formstabil und gegen schädliche Einwirkungen aller Art äußerst resistent. Außerdem ist FOAMGLAS® nichtbrennbar, ohne Flammschutzmittel und somit auch kein Sondermüll! FOAMGLAS® ermöglicht die Einhaltung der geforderten energetischen Werte über Jahrzehnte, was für Gebäude nach KfW-Effizienzhausstandard von besonderer Bedeutung ist.

 

 

 
 
 
 

 
 

FOAMGLAS® Innendämmung

Brandschutztechnische und bauphysikalische Lösungen mit Oberflächendesign

 

Nachhaltigkeit und Wohngesundheit tragen heutzutage maßgeblich zur Auswahl der Baustoffe bei. Die Wohnräume sollen frei von Schadstoffen oder Schimmelpilzen sein. Durch die hervoragenden bauphysikalischen Eigenschaften ist FOAMGLAS® durch natureplus zertifiziert worden. 

Durch die geschlossenen Zellen ist FOAMGLAS® dampfdicht, so dass keine Einwanderung von Wasserdampf in die Außenwand stattfindet.

Dieser Dämmuntergrund bietet eine vielfältige Oberflächengestaltung mit herkömmlichen dekorativen Oberputzen oder Keramikplattenbelägen oder mit den neuen Putzsystemen von FOAMGLAS®.

Mit diesen neuen Putzsystemen lassen sich unterschiedliche Oberflächen in Optik, Haptik und Funktionalität darstellen. Die Putze sind nichtbrennbar (Brandklassifiziertung A1), rein mineralisch, antibakteriell und haben keine organischen Bestandteile.